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SodaStream Crystal Testbericht

SodaStream Crystal Testbericht

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SodaStream und ich hatten unsere erste Begegnung Ende der 8oer und 90er Jahre, als der Vater eines Schulkollegen bei uns im Dorf den Vertrieb von SodaStream startete. Damals war das System deutlich teurer und bei uns in den Bündner Bergen hatten wir super Wasser, sodass ich zu der Zeit noch kein abgefülltes Wasser trank.
Hier unten im Unterland ist das Wasser auch lecker. Doch da wir am Jura-Südfuss wohnen, ist es etwas kalkhaltig. Mit etwas Luft versetzt merkt man diesen Geschmack dann weniger.

SodaStream Crystal

Der Grund, warum wir vor ein paar Jahren auf SodaStream umgestiegen sind, ist recht einfach. Wir trinken im Schnitt acht bis zehn Liter Mineralwasser pro Tag. Das heisst, meine Frau hat Woche für Woche beim Einkauf acht bis zehn 6er-Packs Mineralwasser nach Hause getragen. Nach Hause wäre ja noch gegangen, aber im Haus geht es dann noch zwei Stockwerke hoch in die Küche.
Deshalb haben wir uns bei der Schwangerschaft unserer zweiten Tochter einen älteren SodaStream zugelegt. Den konnten wir günstig übernehmen.
Seit etwas mehr als zwei Monaten haben wir nun die Gelegenheit, den Crystal, das Flaggschiff von SodaStream, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Zusätzlich haben wir mit dem Power noch ein zweites Modell erhalten. Dazu aber ein anderes Mal hier im Blog.


Lieferumfang

  • SodaStream Crystal
  • Zwei Glasflaschen
  • Ein CO2-Zylinder
  • Bedienungsanleitung
Lieferumfang
Lieferumfang

Verarbeitung

Die Verpackung geöffnet und die Einzelteile aus dem Paket genommen, habt ihr ein schön verbautes und edles Gadget in der Küche stehen. Dank der stabilen Bauart und dem Gewicht im unteren Bereich, steht dieses auch sehr stabil. Bei den verbauten Materialien setzt der Hersteller vor allem auf Kunststoff.

Die Glaskaraffe
Die Glaskaraffe

Noch mehr aber fällt die Glaskaraffe auf. Wenn ich diese mit den Flaschen die wir bis anhin hatten vergleiche, sind das schon Welten. Die Karaffe ist aus sehr stabilem Glas gefertigt. Dank dem Wellen-Muster ist sie zum einen sehr griffig – auch mit feuchten Händen -und  schaut zum anderen optisch auch sehr gut aus. Am oberen Ende der Wellen findet ihr auf der einen Seite eine kleine waagerechte Ausprägung. Diese gibt den maximalen Stand des Wassers an, den ihr einhalten solltet beim mit Kohlensäure versorgen.

Einen Nachteil hat die hübsche Glaskaraffe aber: Sie fasst weniger Wasser als die PET-Flaschen die wir vorher hatten. Wir trinken viel Wasser und kommen pro Mittag-/Abendessen auf drei bis vier Flaschen. Das heisst für uns, wir werden uns demnächst noch ein paar Glaskaraffen zulegen.

Zum Entfernen der Rückseite müsst ihr einzig den kleinen Hebel – der hinten herausschaut – runterdrücken. Schon lässt sich die komplette Rückseite entfernen. Von unten durch ein Loch könnt ihr dann auch den beigelegte CO2-Zylinder einführen und anschrauben. Dann gilt es, den Deckel wieder aufzustecken und schon ist der Crystal einsatzbereit. Beim Aufstecken der Rückseite müsst ihr nur darauf achten, dass ihr die beide Seitenteile vorne passgenau einführt.

Der grosse Vorteil des Crystals ist, dass ihr die Flasche nicht mehr eindrehen müsst. So können auch unsere beiden grossen Mädels schnell mal Mineralwasser machen, wenn sie welches brauchen. Die Glaskaraffe muss lediglich in den unteren Teil des Crystals gestellt werden, dann wird der «Deckel» heruntergeschoben und mit einem grosszügigen Griff zugedreht. Zwei mal kurz oben auf den Knopf drücken, zwei Sekunden warten und dann wieder den Griff öffnen.

CO2-Zylinder
CO2-Zylinder

Wenn der CO2-Zylinder leer ist, könnt ihr diesen im Laden eures Vertrauens gegen einen gefüllten tauschen lassen. Natürlich kostet euch das eine Wenigkeit – wir haben jeweils CHF 17.- dafür bezahlt. Der Preis dürfte natürlich etwas günstiger sein, vor allem wenn man es mit den günstigsten Mineralwassern vergleicht. Doch da das Schleppen von Flaschen wegfällt, ist er es uns Wert.

Reinigung

Reinigung ganz einfach
Reinigung ganz einfach

Im Gegensatz zu den PET-Flaschen-Versionen habt ihr hier den Vorteil, dass ihr die Glaskaraffen in die Spülmaschine geben könnt. Wir reinigen unsere aber jeweils mit einer Bürste und geben sie nicht in die Maschine.
Ausserdem lohnt es sich, beim Putzen der Küche den Crystal jeweils kurz zu reinigen.


Fazit

Der Crystal ist dank seiner schicken Bauweise ein Hingucker. Unseren «alten» SodaStream habe ich mittlerweile unten im Büro aufgebaut, wo ich nun schneller Wasser machen kann. Da dieser noch funktioniert, musste er ja nicht im Abfall landen.
Wir trinken eigentlich fast nie süsses Mineral, ich mag mich auch an früher erinnern, dass mir die Süssstoffe nicht wirklich gefallen haben. Dennoch bin ich etwas neugierig auf die Essenzen – mal schauen, vielleicht probieren wir da mal etwas aus.

Bereit zum Befüllen
Bereit zum Befüllen

Was uns am besten gefallen hat am Crystal, sind die Glaskaraffen, da diese den Geschmack des Mineralwassers nicht verfälschen.

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Martin @pokipsie Rechsteiner Gadget-verrückter Familienvater, Podcaster, Blogger, YoutuberLiebt alle möglichen Gadgets, solche die blinken genauso wie analoge Spielzeuge.

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